Die Fakten


Der Mobilfunk kommt in den letzten Jahren als neuer großer Umweltbelastungsfaktor zum bestehenden Belastungsmix hinzu und bringt die "Fässer zum überlaufen". Es gibt genügend wissenschaftliche Hinweise, dass gerade der Mobilfunk die anderen Belastungsarten synergetisch verstärkt.

Seit 1992 wird das Mobilfunknetz kontinuierlich ausgebaut. Seitdem hat die Funkbelastung durch D- und E-Netze (GSM-Standard), aber auch die der schnurlosen Haustelefone nach dem DECT-Standard rasant zugenommen. Gleichzeitig berichten immer mehr Menschen über schwere Erkrankungen, die sie auf Funkbelastung zurückführen. Ernstzunehmende wissenschaftliche Studien geben Hinweise auf biologische Effekte. Die Auswirkungen der Mobilfunktechnik sind nicht absehbar. Die Versicherungsbranche hat das bereits erkannt und lehnt es ab, für Folgeschäden durch Mobilfunk zu haften.

Über 50.000 Sendestationen gibt es bereits in Deutschland. Die Zahl der Basisstationen, die für die Übertragung von Handysignalen notwendig sind, wird sich deutlich erhöhen: seit 2004 werden in den Ballungsgebieten die Sender für die neue Handygeneration nach dem UMTS-Standard installiert. Der Ausbau geht weiter bis 2010. Gesundheitsvorsorge ist im Bereich der mobilen Kommunikationstechnologie nicht gegeben.

Auch ein vorbeugender Schutz für die Summe aller gepulsten Immissionen ist demnach nicht gegeben. Es gibt keinen Grenzwert, der eine gemeinsame Obergrenze für sämtliche Einwirkungen von Strahlenquellen festlegt (z.B. Mobilfunkbasisstationen D- und E-Netz, Strom, UMTS, Blue Tooth, WLAN usw.)

Um den UMTS-Standard einzuführen, sollen von jedem Betreiber alle 800 bis 1200 Meter neue Sender installiert werden. Eine Verdoppelung der Sender bedeutet eine drastische Erhöhung der Strahlung mit weiteren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit.


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